Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Adrenalin
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Adrenalin (gebildet 1901 aus lateinisch ad ‚an‘ und ren ‚Niere‘) oder Epinephrin (1900 gebildet aus altgriechisch áŒÏ€ÎŻ epi ‚auf‘ und ΜΔφρός nephros ‚Niere‘) ist ein im Nebennierenmark gebildetes Hormon, das zur Gruppe der Katecholamine gehört. Auch im Zentralnervensystem kommt Adrenalin vor, dort ist es als Neurotransmitter in adrenergen Nervenzellen vorhanden. Seine Wirkung vermittelt Adrenalin (in seiner natĂŒrlich vorkommenden Form L-Adrenalin) ĂŒber eine Aktivierung von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren, den Adrenozeptoren.

Einmal ins Blut ausgeschĂŒttet, vermittelt Adrenalin eine Herzfrequenzsteigerung, einen durch BlutgefĂ€ĂŸverengung bewirkten Blutdruckanstieg und eine Bronchiolenerweiterung. Das Hormon bewirkt zudem eine schnelle Energiebereitstellung durch Fettabbau (Lipolyse) sowie die Freisetzung und Biosynthese von Glucose. Es reguliert die Durchblutung (Zentralisierung) und die Magen-Darm-TĂ€tigkeit (Hemmung). Als Stresshormon ist es an der „Flucht- oder Kampfreaktion (fight-or-flight response)“ beteiligt.

Adrenalin wird auch arzneilich verwendet. Als Suprarenin (von lateinisch supra, â€šĂŒber‘) kam es bereits vor 1919 auf den Markt.

Contents

‱ Namen
‱ Biosynthese
‱ Abbau
‱ Wirkungen
‱ Synthese
‱ Dosierung
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Eigenschaften

Adrenalin besitzt ein Stereozentrum, somit existieren zwei Enantiomere. Die wirksame Form (Eutomer) des Adrenalins besitzt stereochemisch eine (R)-Konfiguration [(R)-Adrenalin oder (−)-Adrenalin]. (R)-Adrenalin ist etwa 20- bis 50-mal wirksamer als (S)-Adrenalin.cite-ref-schmuck-9-0[7]

Namen

Eine hĂ€ufig gebrauchte Bezeichnung fĂŒr Adrenalin (ursprĂŒnglich ein Markenname) ist der – von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vergebene – internationale Freiname Epinephrin (altgriechisch áŒÏ€ÎŻ epĂ­ ‚auf‘ und ΜΔφρός nephrĂłs ‚Niere‘).

Ist der Name „Adrenalin“ durch keinen Deskriptor nĂ€her gekennzeichnet, ist das natĂŒrlich vorkommende (R)-(−)-Adrenalin (= L-Adrenalin) gemeint. (S)-(+)-Adrenalin hat dagegen praktisch keine Bedeutung.

Entdeckungsgeschichte

→

Hauptartikel

:

Geschichte der Katecholaminforschung

Den ersten Hinweis auf eine im Nebennierenmark vorkommende und von dort in die Blutbahn freigesetzte Substanz, die sich mit Eisen(III)-chlorid anfĂ€rben ließ, fand 1856 der französische Physiologe Alfred Vulpian. Dass diese Substanz außerordentliche pharmakologische Eigenschaften besitzen musste, stellten 1893/94 der praktizierende Arzt George Oliver und der Physiologe Edward Albert SchĂ€fer fest. Dasselbe gelang 1894 dem Krakauer Physiologen Napoleon Cybulski mit seinem Assistenten WƂadysƂaw Szymonowicz. 1896 publizierte der Augenarzt William Bates seine Beobachtungen.cite-ref-10[8]

John Jacob Abel stellte 1897 bzw. 1900cite-ref-0-11-0[9] die noch unreine Substanz dar und gab ihr den Namen „Epinephrin“. Inspiriert durch seine Arbeiten isolierten Jokichi Takamine und Thomas Bell Aldrich (1861–1938) 1901 diese und ließen die kristallinischecite-ref-12[10] Substanz von der Firma Parke, Davis & Co. unter dem Namen „Adrenalin“ vertreiben.cite-ref-0-11-1[9]cite-ref-13[11] Obgleich Abels Epinephrin sich spĂ€ter als ein Artefakt der Isolierung herausstellte, wird der Name Epinephrin bis heute synonym fĂŒr Adrenalin gebraucht.cite-ref-14[12]cite-ref-15[13]

Im Jahr 1904 folgte die AufklĂ€rung der Formel und chemische Synthese durch Friedrich Stolz in Höchst.cite-ref-stolz1904-16-0[14] 1908 gelang Fritz Flaecher (1876–1938) die Trennung des Racemats in die beiden Enantiomere, wobei die wirksamere L-Form unter dem Namen Suprarenin auf den Markt gebracht wurde. 1910 beschrieben George Barger und Henry Hallett Dale sympathikomimetische („den Sympathikus bewegende“), blutdrucksteigernde „Pressoramine“.cite-ref-17[15] 1919 fĂŒhrte Reinhard von den Velden (1880–1941) die erste intrakardiale Adrenalin-Injektion durch.cite-ref-0-11-2[9]cite-ref-18[16]

Adrenalin (in den 1930er Jahren auch „Sympathin I“cite-ref-19[17] genannt) war das erste Hormon, das rein hergestellt und dessen Struktur bestimmt wurde. Die weitere Adrenalinforschung fĂŒhrte zu den beiden anderen körpereigenen Catecholaminen Noradrenalin und Dopamin.

Biosynthese und Abbau

Biosynthese

Die Biosynthese von Adrenalin geht von der α-AminosĂ€ure L-Phenylalanin (1) aus. Diese wird durch das Enzym Phenylalaninhydroxylase (PAH) zunĂ€chst zu L-Tyrosin (2) hydroxyliert. Eine weitere Hydroxylierung durch die Tyrosinhydroxylase (TYH) liefert L-DOPA (3), welches durch die Aromatische-L-AminosĂ€ure-Decarboxylase (AADC) zu Dopamin (4) decarboxyliert wird. Es folgt eine enantioselektive Hydroxylierung zum Noradrenalin (5) durch die Dopamin-ÎČ-Hydroxylase (DBH). Eine abschließende N-Methylierung durch Phenylethanolamin-N-Methyltransferase (PNMTase) liefert schließlich Adrenalin (6).cite-ref-biosynthese-20-0[18] Somit ist Adrenalin methyliertes Noradrenalin (ĂŒbersetzt „noch nicht“ Adrenalin).cite-ref-21[19]

Die normale Konzentration von Adrenalin im Blut liegt unter 100 ng/l (etwa 500 pmol/l).

Regulation der Biosynthese

Die Biosynthese und die Freisetzung von Adrenalin kann durch nervale Reize, durch Hormone oder durch Medikamente gesteuert werden. Nervale Reizung fördert die Umwandlung von L-Tyrosin zu L-Dopa und von Dopamin zu Noradrenalin. Cortisol, das Hormon der Nebennierenrinde, fördert die nachfolgende Umwandlung von Noradrenalin zu Adrenalin.

Die Adrenalinproduktion kann auch durch einen negativen Feedback-Mechanismus reguliert werden. Ansteigende Adrenalinspiegel sind mit der L-Tyrosin-Bildung negativ rĂŒckgekoppelt, bei erhöhten Adrenalinspiegeln wird also die L-Tyrosin-Bildung gebremst.

Abbau

Adrenalin wird nach seiner Freisetzung relativ schnell wieder abgebaut. So betrĂ€gt die Plasmahalbwertszeit von Adrenalin bei intravenöser Gabe nur eine bis drei Minuten. Am Abbau von Adrenalin sind insbesondere die Enzyme Catechol-O-Methyltransferase (COMT) und Monoaminooxidase (MAO) beteiligt. Das durch O-Methylierung (COMT) gebildete primĂ€re Abbauprodukt Metanephrin (siehe Metanephrine) besitzt bereits keine nennenswerte biologische AktivitĂ€t mehr. Durch weitere, insbesondere oxidative Stoffwechselprozesse unter Beteiligung der Monoaminooxidase ist eine Metabolisierung zu VanillinmandelsĂ€ure und 3-Methoxy-4-hydroxyphenylethylenglykol (MOPEG) möglich. Diese Stoffwechselprodukte werden in konjugierter (z. B. als Sulfate) und unkonjugierter Form ĂŒber den Urin ausgeschieden. Der zuverlĂ€ssige qualitative und quantitative Nachweis aller Metabolite gelingt durch die Kopplung verschiedener chromatographischer Verfahren.cite-ref-22[20]

Wirkungen

Adrenalin ist ein Stresshormon und schafft als solches die Voraussetzungen fĂŒr die rasche Bereitstellung von Energiereserven, die in gefĂ€hrlichen Situationen das Überleben sichern sollen (Kampf oder Flucht). Diese Effekte werden auf subzellularer Ebene durch Aktivierung der G-Protein-gekoppelten Adrenorezeptoren vermittelt.

Herz-Kreislauf-System

Von besonderer Wichtigkeit ist die Wirkung von Adrenalin auf das Herz-Kreislauf-System. Hierzu zĂ€hlt u. a. der Anstieg des zentralen Blutvolumens, der durch Kontraktion kleiner BlutgefĂ€ĂŸe, insbesondere in der Haut und in den Nieren, ĂŒber die Aktivierung von α1-Adrenozeptoren geschieht. Zugleich wird eine ÎČ2-Adrenozeptor-vermittelte Erweiterung zentraler und muskelversorgender BlutgefĂ€ĂŸe beobachtet.

Die Aktivierung von ÎČ1-Adrenozeptoren fĂŒhrt zu einer erhöhten Herzfrequenz (positiv chronotrope Wirkung), einer beschleunigten Erregungsleitung (positiv dromotrope Wirkung), einer erhöhten KontraktilitĂ€t (positiv inotrope Wirkung) und einer Senkung der Reizschwelle (positiv bathmotrope Wirkung). Diese Effekte verbessern die Herzleistung und tragen mit der Konstriktion kleiner BlutgefĂ€ĂŸe zur Erhöhung des Blutdrucks bei. Nach Vorbehandlung mit Alpha-Blockern fĂŒhrt Adrenalin jedoch zu einer paradoxen, therapeutisch genutzten Senkung des Blutdrucks (Adrenalinumkehr). Auch sehr niedrige Adrenalindosen (< 0,1 ”g/kg) können eine leichte Senkung des Blutdrucks bewirken, die mit einer selektiven Aktivierung von ÎČ2-Adrenozeptoren der BlutgefĂ€ĂŸe erklĂ€rt wird.cite-ref-hoffman-23-0[21]

Chronisch erhöhte Adrenalinspiegel werden mit einer Hypertrophie des Herzens in Verbindung gebracht.

Glatte Muskulatur, Atmung, Magen-Darm-Trakt, Harnblase

Neben der oben genannten Funktion auf das Herz-Kreislauf-System ist die Steigerung der Atmung und eine vorĂŒbergehende Inaktivierung nicht benötigter Prozesse, z. B. der Verdauung, im Rahmen der Stresshormonfunktion des Adrenalins von Bedeutung. Adrenalin fĂŒhrt ĂŒber eine Aktivierung von ÎČ-Adrenozeptoren zu einer Erschlaffung der glatten Muskulatur. Dies hat beispielsweise eine Ruhigstellung des Magen-Darm-Trakts (Hemmung der Peristaltik) und eine Erweiterung der Bronchien zur Erleichterung der Atmung als Folge (ÎČ2-Adrenozeptoren). Ebenfalls ĂŒber ÎČ2-Adrenozeptoren kann Adrenalin eine Relaxation des Uterus von Schwangeren bewirken. Andererseits kann Adrenalin in Organen, die vorwiegend α1-Adrenozeptoren exprimieren, eine Kontraktion der glatten Muskulatur vermitteln. So fĂŒhrt Adrenalin zu einer Kontraktion des Schließmuskels der Harnblase.

Mobilisierung von Energiereserven

Die Freisetzung von Adrenalin aus der Nebenniere fĂŒhrt zu einer Mobilisierung von körpereigenen EnergietrĂ€gern durch Steigerung des Fettabbaus (Lipolyse). Diese Lipolyse wird durch eine ÎČ-Adrenozeptor-vermittelte (vorwiegend ÎČ3-Adrenozeptoren) Aktivierung der hormonsensitiven Lipase katalysiert. Ebenso fĂŒhrt ein Anstieg des Adrenalinspiegels zu einer Freisetzung und Neubildung von Glucose und damit zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels (ÎČ2-Adrenozeptoren). Dieser als Adrenalinglucosurie (bzw. Adrenalinglykosurie) bezeichnete, 1901 von LĂ©on Blum entdecktecite-ref-24[22] Effekt wird durch α2-Adrenozeptor-vermittelte Hemmung der Insulinproduktionen und die ÎČ-Adrenozeptor-vermittelte Freisetzung von Glucagon verstĂ€rkt. Im Muskel kommt es durch Adrenalin zu verstĂ€rkter Glucose-Aufnahme. Adrenalin fĂŒhrt ebenfalls zu einer Erhöhung des Energieumsatzes (vorwiegend ÎČ2-Adrenozeptoren).cite-ref-hoffman-23-1[21]

Zentralnervensystem

Beobachtete zentralnervöse Effekte als Stresshormon werden als reflektorisch angesehen, da in der Nebenniere gebildetes Adrenalin die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann. Ungeachtet dessen konnte in einigen Neuronen des Zentralnervensystems vor Ort produziertes Adrenalin als Neurotransmitter nachgewiesen werden. Diese Neurone kommen insbesondere in der Area reticularis superficialis ventrolateralis vor. Die Funktion dieser adrenergen Neurone ist nicht genau bekannt, jedoch wird eine Rolle bei der zentralen Blutdruckregulation und beim Barorezeptorreflex diskutiert.cite-ref-25[23] Das zentrale Nervensystem nimmt den Stressor wahr, daraufhin wird der Hypothalamus aktiv und aktiviert den Sympathicus. Dessen anregende Wirkung auf das Nebennierenmark bewirkt dessen AusschĂŒttung von Adrenalin und Noradrenalin.

Sonstige Effekte

Als Folge einer Adrenalinfreisetzung oder einer lokalen Adrenalinanwendung können Schweißproduktion, GĂ€nsehaut (pilomotorischer Reflex) und eine Pupillenerweiterung (Mydriasis) beobachtet werden. Zudem bekommt man auch einen trockenen Mund. Adrenalin ist ferner an der Blutgerinnung und Fibrinolyse beteiligt.

| Enantiomere von Adrenalin | Enantiomere von Adrenalin | Enantiomere von Adrenalin |
|---|---|---|
| Name | ( R )-Adrenalin | ( S )-Adrenalin |
| Strukturformel | | |
| Andere Namen | L -Adrenalin (−)-Adrenalin Epinephrin (INN) | D -Adrenalin (+)-Adrenalin |
| Andere Namen | ( RS )-Adrenalin DL -Adrenalin (±)-Adrenalin | ( RS )-Adrenalin DL -Adrenalin (±)-Adrenalin |
| CAS-Nummer | 51-43-4 | 150-05-0 |
| CAS-Nummer | 329-65-7 (Racemat) | 329-65-7 (Racemat) |
| EG-Nummer | 200-098-7 | 205-752-5 |
| EG-Nummer | 206-347-6 (Racemat) | 206-347-6 (Racemat) |
| ECHA -Infocard | 100.000.090 | 100.005.230 |
| PubChem | 5816 | 247704 |
| PubChem | 838 (Racemat) | 838 (Racemat) |
| Wikidata | Q132621 | Q27074317 |
| Wikidata | Q7279006 (Racemat) | Q7279006 (Racemat) |

Synthese

Zur Synthese des Adrenalins sind in der Literaturcite-ref-roth-kleemann-26-0[24] mehrere Verfahren beschrieben. Das klassische Syntheseverfahren umfasst drei Schritte: Brenzkatechin (1) wird mit ChloressigsĂ€urechlorid (2) zum 3,4-Dihydroxy-ω-chloracetophenon (3) acyliert. Die Reaktion entspricht indirekt der Friedel-Crafts-Acylierung, der bevorzugte Weg fĂŒhrt gleichwohl ĂŒber die Ester-Zwischenstufe und schließt so eine Fries-Umlagerung mit ein. Die Aminierung des Chloracetophenons mit Methylamin ergibt das Adrenalon (4); die anschließende Reduktion liefert racemisches Adrenalin (5). Die Racematspaltung ist mit Hilfe von (2R,3R)-WeinsĂ€ure möglich.

Alternativ kann man auch 3,4-Dimethoxybenzaldehyd mit BlausÀure zum Cyanhydrin umsetzen, dessen Oxidation dann ein Nitriloketon liefert. Durch katalytische Reduktion entsteht ein Aminoketon, dessen schonende N-Methylierung liefert dann das sekundÀre Amin. Durch Hydrolyse der Phenyletherfunktionen, Reduktion und Racematspaltung gelangt man dann zum Adrenalin.

HandelsĂŒbliche Formen des Adrenalins sind auch das Hydrogentartratcite-ref-27[S 3] und das Hydrochlorid.cite-ref-28[S 4]

StabilitÀt

Wie alle Katecholamine ist Adrenalin oxidationsempfindlich. Ein Oxidationsprodukt des Adrenalins ist Adrenochrom. FĂŒr die Oxidation kann man Silber(I)-oxid (Ag2O) verwenden. Die Oxidation des Adrenalins kann auch in wĂ€ssriger Lösung durch Spuren von Eisen- und Iodidionen katalysiert werden. Antioxidantien, wie z. B. AscorbinsĂ€ure und Natriummetabisulfit können die Bildung von Adrenochrom verlangsamen. Die Geschwindigkeit der Oxidation ist darĂŒber hinaus vom pH-Wert der Lösung abhĂ€ngig. Als StabilitĂ€tsoptimum gilt ein leicht saurer pH-Wert.

Adrenalin als Arzneistoff

Anwendungsgebiete

In der Medizin wird Adrenalin vor allem als Notfallmedikament bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Herzstillstand und dem anaphylaktischen Schock eingesetzt. Es ist in verschiedenen Darreichungsformen erhÀltlich und verschreibungspflichtig.

Notfallmedizin

FĂŒr die Anwendung in der Notfallmedizin wird Adrenalin intravenös, alternativ auch intraossĂ€r, frĂŒher auch endobronchial (erstmals 1967 beschriebencite-ref-29[25] und 1974cite-ref-30[26] etabliert) und intrakardial, verabreicht. In den aktuellen Empfehlungen des European Resuscitation Council wird die Gabe von Adrenalin bei der Reanimation als Standard empfohlen.cite-ref-acls-31-0[27] In einer großen placebo-kontrollierten Studie konnte ein verbessertes Überleben durch Anwendung von Adrenalin bei der Reanimation außerhalb des Krankenhauses gezeigt werden, allerdings ging dies auch mit einer höheren Zahl von neurologischen SchĂ€den einher.cite-ref-paramedic2-32-0[28]

Ein weiteres Hauptanwendungsgebiet von Adrenalin in der Medizin ist der Kreislaufschock, beispielsweise bei anaphylaktischen Reaktionen oder Sepsis. Die Behandlung anaphylaktischer Reaktionen und des anaphylaktischen Schocks erfolgt ĂŒber eine intramuskulĂ€re Verabreichung von Adrenalin. Sollte im akuten Schockgeschehen keine Zustandsbesserung mit der intramuskulĂ€ren Gabe erfolgen, kann Adrenalin auch intravenös titriert verabreicht werden.cite-ref-33[29] FĂŒr Patienten mit schwerwiegenden allergischen Reaktionen in der Vergangenheit (z. B. drohende Erstickung durch Anschwellen der Stimmritze (Glottisödem)) stehen Adrenalin-Fertigspritzen zur VerfĂŒgung, die dann von dem Betroffenen nach einer Allergenexposition mit beginnender Symptomatik selbst appliziert werden können.

FĂŒr die Anwendung in der Herz-Lungen-Wiederbelebung und beim Schock stehen die den Blutkreislauf zentralisierenden Wirkungen des Adrenalins im Vordergrund. Durch eine Aktivierung von α1-Adrenozeptoren wird eine Konstriktion kleiner BlutgefĂ€ĂŸe in der Haut und in den Nieren erreicht, wĂ€hrend große zentrale BlutgefĂ€ĂŸe erweitert werden. Auf diese Weise soll Adrenalin den koronaren und zerebralen Perfusionsdruck steigern.

Im August 2024 wurde in den USAcite-ref-34[30] und in der EUcite-ref-35[31]cite-ref-36[32] ein Adrenalin-Nasenspray fĂŒr die Notfallbehandlung von allergischen Reaktionen vom Typ I, einschließlich lebensbedrohlicher Reaktionen (Anaphylaxie), bei Erwachsenen und Kindern (Körpergewicht mindestens 30 Kilogramm) zugelassen.

Atemwegserkrankungen

FĂŒr die Anwendung als Zusatzmedikation bei der akuten Laryngitis subglottica („Pseudokrupp“) steht Adrenalin als Lösung zur Inhalation zur VerfĂŒgung. Bis 2002 waren in Deutschland Adrenalin-haltige InhalationsprĂ€parate auch fĂŒr die Akutbehandlung des Asthma bronchiale zugelassen. Mit Inkrafttreten des FCKW-Verbots wurden diese jedoch vom Markt genommen. Die inhalative Anwendung anderer AdrenalinprĂ€parate zur Akutbehandlung asthmatischer Beschwerden ist somit außerhalb der arzneimittelrechtlichen Zulassung und entspricht einem Off-Label-Use.

Die Anwendung des Adrenalins bei Atemwegserkrankungen basiert auf seiner bronchienrelaxierenden Wirkung, die ĂŒber eine Aktivierung von ÎČ2-Adrenozeptoren vermittelt wird. Systemische Nebenwirkungen nach Resorption mĂŒssen jedoch in Kauf genommen werden.

Lokale Vasokonstriktion

Adrenalin kann weiterhin zur lokalen GefĂ€ĂŸverengung bei Blutungen eingesetzt werden. Die gefĂ€ĂŸverengende Wirkung wird auch zum Schließen von Cuts im Boxsport verwendet. Diese vasokonstriktive Wirkung beruht auf einer Aktivierung von α1-Adrenozeptoren kleiner BlutgefĂ€ĂŸe in der Haut und im Muskelgewebe und ihrer darauf folgenden Verengung.

VerdĂŒnntes Adrenalin (etwa als 1:1000 bzw. 1:5000 verdĂŒnnte Suprarenin-Lösung) wird ferner, nachdem der Chirurg Heinrich Braun Untersuchungen mit Kokain dazu angestellt hatte, seit Beginn des 20. Jahrhunderts als vasokonstriktiver Zusatz zu LokalanĂ€sthetika verwendet, um deren Abtransport zu verlangsamen und damit ihre Wirkungsdauer zu verlĂ€ngern und auch die ToxizitĂ€t zu verringern.cite-ref-37[33]

Antidot

Adrenalin ist das Mittel der zweiten Wahl bei Betablockervergiftungen und kann eingesetzt werden, wenn kein spezifischer ÎČ-Agonist zur VerfĂŒgung steht.cite-ref-38[34] FĂŒr diese Notfallanwendung besteht jedoch ebenfalls keine arzneimittelrechtliche Zulassung (Off-Label-Use).

Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen des Adrenalins entsprechen weitgehend seinen Hauptwirkungen und sind auf dessen Bedeutung als Stresshormon zurĂŒckzufĂŒhren. Adrenalin fĂŒhrt zu einer Kontraktion kleiner BlutgefĂ€ĂŸe, insbesondere der Haut und der Nieren, verbunden mit einem Blutdruckanstieg und, insbesondere bei lokaler Anwendung, vereinzelten Nekrosen. Bei systemischer Anwendung stehen kardiale Nebenwirkungen, wie z. B. Herzinsuffizienz, Angina-pectoris-AnfĂ€lle, Herzinfarkt, tachykarde Herzrhythmusstörungen, bis hin zum Kammerflimmern und Herzstillstand im Vordergrund. Daher ist seine Anwendung teilweise umstritten. Die systemische Anwendung von Adrenalin kann darĂŒber hinaus eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels (HyperglykĂ€mie), eine Erniedrigung des Kaliumspiegels (HypokaliĂ€mie), eine metabolische Azidose und eine Absenkung der Magnesiumkonzentration (HypomagnesiĂ€mie) zur Folge haben. Des Weiteren können Mydriasis, Miktionsschwierigkeiten, Speichelfluss, Schwitzen bei gleichzeitigem KĂ€ltegefĂŒhl in den ExtremitĂ€ten, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerz beobachtet werden. Als neurologische Nebenwirkungen durch den Einsatz von Adrenalin können Ruhelosigkeit, NervositĂ€t, Angst, Halluzinationen, KrĂ€mpfe und Psychosen auftreten.

Wechselwirkungen

Einige InhalationsanĂ€sthetika, die das Herz fĂŒr Katecholamine sensibilisieren, fĂŒhren zu einer verstĂ€rkten Wirkung von Adrenalin am Herz und somit zu einer erhöhten Gefahr von Herzinsuffizienz, Angina-pectoris-AnfĂ€llen, Herzinfarkt und tachykarden Herzrhythmusstörungen.

Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Adrenalin können ebenfalls durch eine Hemmung des Adrenalinabbaus oder einer vermehrten (Nor-)Adrenalinfreisetzung verstÀrkt werden. Dies ist insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von MAO-Hemmern, Levodopa, L-Thyroxin, Theophyllin, trizyklischen Antidepressiva und Reserpin zu beobachten.

Adrenalin seinerseits hemmt die blutdrucksenkende Wirkung von Alphablockern und die kardialen Effekte der Betablocker. Da Adrenalin zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels fĂŒhrt, ist die Wirkung oraler Antidiabetika herabgesetzt.

Dosierung

Adrenalin wird als Lösung intravenös verabreicht. Typischerweise ist die Konzentration in einer Ampulle 1 mg/ml (auch als Adrenalinlösung 1:1.000 oder Adrenalinlösung 0,1%ig bezeichnet). Je nach Anwendungsgebiet ist es gebrĂ€uchlich, im VerhĂ€ltnis 1:10 mit 0,9 % Natriumchloridlösung zu verdĂŒnnen (dann als Adrenalinlösung 1:10.000 oder Adrenalinlösung 0,01%ig bezeichnet). Die Reanimationsdosis betrĂ€gt 1 mg alle 3–5 Minuten.cite-ref-39[35] In der Intensivmedizin und zur Behandlung eines Low-output-Syndroms wird bei Erwachsenen eine Dosierung von 2–20 ”g/mincite-ref-40[36] eingesetzt.

Handelsnamen nach Darreichungsform

‱ Ampullen (Injektionslösung)

Suprarenin (D); Adrenalin 1:1000 Infectopharm (D) und andere Generika (A, CH)

‱ Autoinjektoren (Injektionslösung in Fertigpen)

Emerade (D), EpiPen (A, CH), Fastjekt (D), Jext (D, A, CH, NL, DK, E, I, FIN, N, SLO, S, UK), Anapen (D, A, CH)


InfectoKrupp Inhal (D)

‱ Nasenspray

Neffy (USA), Eurneffy (EU)

Literatur

‱ Klaus Starke: Grundlagen der Pharmakologie des Nervensystems. In: Wolfgang Forth, Dietrich Henschler, Walter Rummel, Ulrich Föstermann, Klaus Starke: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie. 8., völlig ĂŒberarbeitete Auflage. Urban & Fischer, MĂŒnchen u. a. 2001, ISBN 3-437-42520-X, S. 111–146.
‱ Serafim Guimarães, Daniel Moura: Vascular adrenoceptors: an update. In: Pharmacological Reviews, Band 53, Nr. 2, S. 319–356, PMID 11356987.
‱ Otto Westphal, Theodor Wieland, Heinrich Huebschmann: Lebensregler. Von Hormonen, Vitaminen, Fermenten und anderen Wirkstoffen. SocietĂ€ts-Verlag, Frankfurt am Main 1941 (= Frankfurter BĂŒcher. Forschung und Leben. Band 1), S. 17–19 (Die Nebennieren) und 82 f. (Der Blutruckregler).

Weblinks

Wiktionary: Adrenalin

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Commons

: Adrenalin

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Adrenaline – Molecule of the Month (englisch)

Einzelnachweise

cite-note-11. INN Recommended List 7, WHO, 9. Dezember 1967.
cite-note-alfa-22. Datenblatt Adrenalin bei Alfa Aesar, abgerufen am 15. Dezember 2010 (Seite nicht mehr abrufbar).
cite-note-chemidplus-53. Eintrag zu Epinephrine in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM) (Seite nicht mehr abrufbar, Inhalt nun verfĂŒgbar via PubChem ID 5816)
cite-note-roempp-64. Eintrag zu (R)-Adrenalin. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 1. Juni 2014.
cite-note-75. Samuel H. Yalkowsky, Yan He: Handbook of Aqueous Solubility. CRC Press, Boca Raton 2003, ISBN 0-8493-1532-8, S. 597.
cite-note-gestis-86. Eintrag zu Adrenalin in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 1. April 2022. (JavaScript erforderlich)
cite-note-schmuck-97. ↑ Carsten Schmuck, Bernd Engels, Tanja Schirmeister, Reinhold Fink: Chemie fĂŒr Mediziner. Pearson Studium, MĂŒnchen u. a. 2008, ISBN 978-3-8273-7286-4, S. 413.
cite-note-108. ↑ William H. Bates: The Use of Extract of Suprarenal Capsule in the Eye. New York Medical Journal, 1896, S. 647–650, abgerufen am 29. August 2018.
cite-note-0-119. ↑ Wolf-Dieter MĂŒller-Jahncke, Christoph Friedrich, Ulrich Meyer: Arzneimittelgeschichte. 2., ĂŒberarbeitete und erweiterte Auflage. Wissenschaftliche Verlags-Gesellschaft, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-8047-2113-5, S. 166.
cite-note-1210. ↑ Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 57.
cite-note-1311. ↑ Vgl. auch E. Mayer: Clinical experience with adrenalin. In: Philadelphia. M. J. Band 7, 1901, S. 819 ff.
cite-note-1412. ↑ John J. Abel: Ueber den blutdruckerregenden Bestandtheil der Nebenniere, das Epinephrin. In: Hoppe-Seyler's Zeitschrift fĂŒr physiologische Chemie. 28, 1899, S. 318–362, doi:10.1515/bchm2.1899.28.3-4.318.
cite-note-1513. ↑ Jeffrey K Aronson: „Where name and image meet“. – The argument for „adrenaline“. In: British Medical Journal, Band 320, 2000, S. 506–509, PMID 10678871, doi:10.1136/bmj.320.7233.506.
cite-note-stolz1904-1614. ↑ Friedrich Stolz: Ueber Adrenalin und Alkylaminoacetobrenzkatechin. In: Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft. Band 37, 1904, S. 4149–4154.
cite-note-1715. ↑ Paul Martini: Über das Wesen und die Behandlung des essentiellen Hochdrucks. In: MĂŒnchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 33–42 (O. Bollinger-Vorlesung, gehalten in MĂŒnchen am 11. Dezember 1952), hier: S. 34.
cite-note-1816. ↑ Reinhard von den Velden: Die intrakardiale injection. In: MĂŒnchner Medizinische Wochenschrift. Band 66, 1919, S. 274–275.
cite-note-1917. ↑ Paul Martini: Über das Wesen und die Behandlung des essentiellen Hochdrucks. 1953, S. 34.
cite-note-biosynthese-2018. ↑ Robert P. Weinberg, Vera V. Koledova, Avinaash Subramaniam, Kirsten Schneider, Anastasia Artamonova, Ravigadevi Sambanthamurthi, K. C. Hayes, Anthony J. Sinskey, ChoKyun Rha: Palm Fruit Bioactives augment expression of Tyrosine Hydroxylase in the Nile Grass Rat basal ganglia and alter the colonic microbiome. In: Scientific Reports. Band 9, 2019, S. 18625, doi:10.1038/s41598-019-54461-y.
cite-note-2119. ↑ Paul Martini: Über das Wesen und die Behandlung des essentiellen Hochdrucks. In: MĂŒnchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 33–42 (O. Bollinger-Vorlesung, gehalten in MĂŒnchen am 11. Dezember 1952), hier: S. 34.
cite-note-2220. ↑ H. U. Melchert, H. Hoffmeister: Determination of the urinary metabolites hydroxyindole-acetic acid, vanillyl mandelic acid and homovanillic acid by means of lipophilic gel chromatography and gas chromatography. In: Journal of Clinical Chemistry and Clinical Biochemistry. Band 15(2). 1977. Deutsch. PMID 845547. S. 81–87.
cite-note-hoffman-2321. ↑ B. B. Hoffman, R. J. Lefkowitz: Catecholamines, sympathomimetic drugs, and adrenergic receptor antagonists. In: Louis S. Goodman, Alfred G. Gilman: The pharmacological basis of therapeutics. 10th edition. McGraw-Hill, New York NY u. a. 2001, ISBN 0-07-135469-7, S. 215–268.
cite-note-2422. ↑ Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 56.
cite-note-2523. ↑ R. W. Fuller: Pharmacology of brain epinephrine neurons. In: Annual Review of Pharmacology and Toxicology. Band 22, 1982, S. 31–55, PMID 6805416, doi:10.1146/annurev.pa.22.040182.000335.
cite-note-roth-kleemann-2624. ↑ Hermann J. Roth, Axel Kleemann: Arzneistoffsynthese (= Pharmazeutische Chemie. Bd. 1). Thieme, Stuttgart u. a. 1982, ISBN 3-13-632901-5, S. 14–16.
cite-note-2925. ↑ U. Hörnchen, J. SchĂŒttler, H. Stoeckel: Tierexperimentelle Untersuchungen zur hĂ€modynamischen Wirkung von Adrenalin nach intravenöser und endobronachialer Applikation. In: AnĂ€sthesie Intensivtherapie Notfallmedizin. Band 20, Nr. 2, 1985, S. 84–88.
cite-note-3026. ↑ American Heart Association – National Research Council: Standards for CPR and ECC. In: JAMA. Band 227, 1974, S. 858 ff.
cite-note-acls-3127. ↑ Jerry P. Nolan, Charles D. Deakin, Jasmeet Soar, Bernd W. Böttiger, Gary Smith: European Resuscitation Council guidelines for resuscitation 2005. Section 4. Adult advanced life support. In: Resuscitation. Band 67, Supplement 1, 2005, S. S39–S86, PMID 16321716, doi:10.1016/j.resuscitation.2005.10.009.
cite-note-paramedic2-3228. ↑ G.D. Perkins et al.: A Randomized Trial of Epinephrine in Out-of-Hospital Cardiac Arrest, In: New England Journal of Medicine, Vol. 379, No. 3, 18. Juli 2018, doi:10.1056/NEJMoa1806842.
cite-note-3329. ↑ Ring J, Beyer K, Biedermann T, Bircher A, Duda D, Fischer et al.: Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie. (PDF) In: AWMF. 1. Dezember 2013, S. 6, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 3. August 2019; abgerufen am 3. August 2019.
cite-note-3430. ↑ FDA Approves First Nasal Spray for Treatment of Anaphylaxis, FDA, 9. August 2024.
cite-note-3531. ↑ Union Register of medicinal products - Public health - European Commission. In: ec.europa.eu. 26. August 2024, abgerufen am 30. August 2024 (englisch).
cite-note-3632. ↑ Eurneffy: Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) adopted a positive opinion, europĂ€ische Arzneimittelagentur, 27. Juni 2024.
cite-note-3733. ↑ H. Orth, I. Kis: SchmerzbekĂ€mpfung und Narkose. In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei MĂŒnchen 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 1–32, hier: S. 19.
cite-note-3834. ↑ Rote Liste 2005. Editio-Cantor-Verlag, Aulendorf 2005, ISBN 3-87193-306-6.
cite-note-3935. ↑ Reanimation – Empfehlungen fĂŒr die Wiederbelebung. BundesĂ€rztekammer, S. 59.
cite-note-4036. ↑ Reinhard Larsen: AnĂ€sthesie und Intensivmedizin in Herz-, Thorax- und GefĂ€ĂŸchirurgie. (1. Auflage 1986) 5. Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg / New York u. a. 1999, ISBN 3-540-65024-5, S. 44 f. und 76.

Externe Links zu erwÀhnten Verbindungen

cite-note-37. Externe Identifikatoren von bzw. Datenbank-Links zu (S)-(+)-Adrenalin: CAS-Nr.: 150-05-0, EG-Nr.: 205-752-5, ECHA-InfoCard: 100.005.230, PubChem: 247704, ChemSpider: 216840, Wikidata: Q27074317.
cite-note-48. Externe Identifikatoren von bzw. Datenbank-Links zu (±)-Adrenalin: CAS-Nr.: 329-65-7, EG-Nr.: 206-347-6, ECHA-InfoCard: 100.005.771, PubChem: 838, ChemSpider: 815, Wikidata: Q7279006.
cite-note-27S 3. ↑ Externe Identifikatoren von bzw. Datenbank-Links zu Adrenalin-Hydrogentartrat: CAS-Nr.: 51-42-3, EG-Nr.: 200-097-1, ECHA-InfoCard: 100.000.089, GESTIS: 100052, PubChem: 5815, ChemSpider: 5610, Wikidata: Q27255971.
cite-note-28S 4. ↑ Externe Identifikatoren von bzw. Datenbank-Links zu Adrenalin-Hydrochlorid: CAS-Nr.: 55-31-2, EG-Nr.: 200-230-3, ECHA-InfoCard: 100.000.210, GESTIS: 103187, PubChem: 441411, ChemSpider: 390147, DrugBank: DBSALT001484, Wikidata: Q27107122.